Besucher betrachten Skulpturen

Skulpturensammlung ab 1800

Für die Skulpturensammlung beginnt die Moderne mit Werken des französischen Bildhauers Auguste Rodin. Er hat das Zeitalter der modernen Plastik und Skulptur eingeläutet und gilt als Vorreiter für eine Vielzahl von Stilrichtungen, die sich im 20. Jahrhundert herauskristallisiert haben. Die in der Ausstellung gezeigten Werke der klassischen Moderne und der Skulptur nach 1945 spinnen den Grundgedanken Rodins – die Subjektivität der Kunst – bis ins Heute weiter.

  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 10 €, ermäßigt 7,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 9 €

Auf die Kunst in der DDR wird zum Beispiel mit Werken von Wieland Förster, Werner Stötzer und Helmut Heinze in besonderer Weise eingegangen. Der Klingersaal – als sinnlicher Epochenraum konzipiert – befasst sich mit der Kunst des Fin de Siècle, veranschaulicht mit Werken von Arnold Böcklin und Max Klinger bis zu Franz von Stuck und Sascha Schneider.

Besucher betrachten Skulpturen
© SKD, Foto: David Pinzer
Klingersaal im Albertinum

Der Mosaiksaal widmet sich den Skulpturen des Klassizismus mit einem Schwerpunkt auf dem sächsischen Bildhauer Ernst Rietschel. Die Skulpturensammlung umfasst Werke aus mehr als
fünf Jahrtausenden – von den antiken Kulturen bis zu allen Epochen der europäischen Plastik, vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Das Herzstück der Sammlung – die Antikensammlung mit Skulpturen wie dem „Dresdner Knaben“ sowie Vasen, Bronzen und Terrakotten – wird in einigen Jahren eine neue Aufstellung in der Osthalle des Semperbaus am Zwinger fi nden, die einst von Gottfried Semper für antike Skulpturen entworfen wurde. Bis es so weit ist, kann man sich in einem experimentellen Schaudepot im Albertinum einstimmen, wo ausgewählte
Skulpturen für den Besucher in Szene gesetzt werden.

Skulptur, die aus aufeinandergehäuften Rettungsringen und Tauen besteht
Birgit Dieker, Seelenfänger Skulpturenhalle im Albertinum, Foto: David Brandt

Meisterwerke der Sammlung

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