Bronzeskulptur einer nackten, sich abtrocknenden Frau
© SKD, Foto: Estel
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„Schwimmerin“ und „Kauernde“ von Waldemar Grzimek. Zwei Schenkungen für die Dresdner Skulpturensammlung

Das künstlerische Schaffen des Zeichners, Grafikers und Bildhauers Waldemar Grzimek (1918–1984) war für die Entwicklung der Kunst in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) von herausragender Bedeutung. Nach seiner Übersiedlung in den Westen 1961 trug sein Werk auch dort zur Ausbildung eines neuen Realismus in der Bildhauerei in den 1960er und 1970er Jahren bei.

  • Laufzeit 19.11.2013—02.03.2014

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Arbeiten von Waldemar Grzimek, vor allem kleinformatige Plastiken, befinden sich seit 1957 in der Skulpturensammlung. Dieser Bestand konnte im vergangenen Jahr durch die bedeutende Schenkung der Witwe des Künstlers, Dr. Lydia Grzimek, um zwei lebensgroße Bronzen ergänzt werden: „Schwimmerin“ und „Kauernde“.

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Bronzeskulptur einer nackten, sich abtrocknenden Frau
© SKD, Foto: Estel
Waldemar Grzimek, Schwimmerin, 1959 Bronze, H. 172,5 cm, Geschenk der Witwe des Künstlers, Frau Dr. Lydia Grzimek, Berlin

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Die Kabinettausstellung vereint diese beiden Figuren mit fünf Werken aus dem eigenen Bestand. Sie zeigt die künstlerische Vielfalt sowie den virtuosen Umgang Grzimeks mit allen bildhauerischen Aufgabenstellungen. Ergänzt wird die Präsentation um zwei Zeichnungen des Künstlers aus dem Besitz des Kupferstich-Kabinetts.

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